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Sprachverständnisstörungen

Sprachverständnisschwierigkeiten können sich  auf der Wort-, Satz- oder Textebene zeigen.

Auf der Wortebene bestehen die Schwierigkeiten darin, dass betroffene Kinder einem gehörten oder gelesenen Wort keine korrekte Bedeutung zuordnen können.

Je nach Entwicklungsstand ist schon der elementare Alltagswortschatz betroffen, wie z.B. „Suppe“ oder  „voll“.
Später betrifft es nur noch seltener vorkommende Wörter (welche Wörter dazu gehören, variiert sehr stark je nach Erfahrungswelt des Kindes. Beispiele: Käfig, Pinzette…).

Zudem wird es für das Kind schwierig, wenn:


Sprachverständnisprobleme auf der Satzebene bedeuten, dass das Kind Sätze nicht genau verstehen kann, obwohl ihm die darin enthaltenen Wörter bekannt sind.
Der Satzbau kann zu Missverständnissen führen (z.B. "Du kannst spielen gehen, nachdem du den Teller weggeräumt hast" - Mit der besten Absicht zu gehorchen, beginnt das Kind nun zu spielen. Es versteht nicht , dass  es  zuerst den Teller hätte  abräumen sollen.)
Kinder mit Sprachverständnisstörungen können meistens nur eine begrenzte Anzahl von Informationen pro Satz verarbeiten.


Geschriebene oder gesprochene Inhaltseinheiten aus mehr als einem Satz, so genannte „Texte“, sind für das Kind schwierig, weil:


Wie kann ich dem Kind helfen?

Aufmerksamkeit sichern

 
Bewusster Umgang mit der eigenen Sprache

 
Informationen nicht nur rein sprachlich vermitteln

 
Überprüfen, ob das Kind wirklich verstanden hat


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